Psychosoziale Beratung

In Ergänzung zum Ambulant Betreuten Wohnen bieten wir Einzelberatungen für psychisch belastete bzw. erkrankte Migrant*innen und ihre Angehörigen an.

Nach Ihrer Anfrage vereinbaren wir einen passenden Termin für ein individuelles Gespräch. Dabei besprechen wir Ihre Anliegen und bieten Ihnen im Sinne eines Lotsendienstes einen Überblick zu den für Sie passenden ambulanten, teilstationären und stationären psychiatrischen Angeboten in der Stadt Essen.

Die Beratung erfolgt neben Deutsch in mehreren gängigen Verkehrs- und Muttersprachen (Arabisch, Englisch, Serbo-Kroatisch, Spanisch, Türkisch). Bei Bedarf können wir die Beratung auch in anderen Sprachen durchführen, z.B. Albanisch, Bengali, Dari/Farsi, Hindi, Kurdisch, Russisch, Tamilisch, Urdu.

Unsere Beratungsleistungen sind kostenfrei. Alle Angelegenheiten werden vertraulich behandelt.

In den Einzelgesprächen mit unseren Fachkräften geht es insbesondere um

  • erste allgemeine Information zu den wichtigsten ambulanten, teilstationären und stationären Beratungs-, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten für psychisch erkrankte Menschen in der Stadt Essen und in Nachbarstädten  
  • Information und Weiterleitung zu Angeboten der drei Essener Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) für Menschen mit psychischen Störungen,
  • Vermittlung in adäquate medizinische Versorgung, d.h. an Kliniken, zu den Praxen niedergelassener Fachärzt*innen, Psychotherapeut*innen und Ergotherapeut*innen sowie zu Pflegediensten, in denen ggf. auch Fachkräfte mit verschiedenen mutter-/ fremdsprachlichen Kenntnissen arbeiten),
  • gezielte Weiterleitung zu Einrichtungen welche Angebote zur Tagesstrukturierung und zur Beschäftigung für psychisch erkrankte / seelisch Behinderte Menschen bereithalten etc.,
  • Informationen zu den Möglichkeiten einer gesetzlichen Betreuung,
  • Hilfe bei der Beantragung von Bestellungen gesetzlicher Betreuer,
  • Beratung zu sozialrechtlichen Hilfen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen bzw. seelischer Behinderung.

Die Förderung der Beratungsstelle erfolgte im Sinn einer Anschubfinanzierung zwischen 2011 und 2015 dankenswerterweise durch die Stadt Essen (Innovationshaushalt).

Die inhaltliche Koordinierung der Arbeit erfolgte durch das Kommunale Integrationszentrum Essen.